Eigene Ressourcen Planung & Umsetzung

Wie du deine Motivation aufrecht erhalten kannst

12. März 2021

Die Ziele sind gesteckt, die Motivation hoch – nun geht es an die Umsetzung der eigenen beruflichen Vorhaben. Ob es nun das nächste berufliche Level, ein Teilziel und eine völlig neue Karriereausrichtung ist, auf Ziele müssen Taten folgen, sonst bleiben sie einfach nur das – Ziele. Ich habe einige Punkte zusammen getragen, die meiner Erfahrung nach zum Erfolg und Nicht-Erfolg beitragen.

Reality Check

Jedes berufliche Ziel verlangt kleine und große ‚Opfer‘ von uns – Zeit, Engagement, evtl. Einbuße in der Freizeitgestaltung etc. Deswegen ist mein erster Punkt der Reality Check mit der Frage: Ist mein Vorhaben wirklich mein Wunsch und bin ich auch bereit etwas dafür zu geben?

Mark Manson hat es in seinem Buch „The Subtle Art of not Giving a F*ck“ sehr treffend beschrieben:

„For most of my adolescence and young adulthood, I fantasized about being a musician – a rock star, in particular. […] I had it all planned out. I was simply biding my time before I could invest the proper amount of energy and effort into getting out there and making my mark. […] Then…and then nothing. Despite my fantasizing about this for over a lifetime, the reality never came to fruition. And it took me a long time and a lot of struggle to figure out why: I didn’t actually want it. 

I was in love with the result – the image of me on stage, people cheering, me rocking out, pouring my heart into what I was playing – but I wasn’t in love with the process. And because of that, I failed at it.“

Diese Textstelle hing mir lange nach, nachdem ich das Buch gelesen habe. Ich empfand sie als so signifikant, einleuchtend und Augen öffnend. Ich denke, dass es unglaublich wichtig ist, Dinge zu probieren und manchmal findet man auf dem Weg heraus, dass man nicht bereit ist andere Dinge dafür aufzugeben und das ist total okay. Man sagt nicht umsonst ‚Der Weg ist das Ziel‘. Für manche Dinge lohnt es sich aber loszugehen. Das ist natürlich für jeden etwas anderes, aber dies gilt es herauszufinden.

Das Ziel vor Augen

Mir hilft es meine Ziele vor Augen zu halten und sehr konkret zu wissen, wo ich eigentlich damit hinmöchte. Wenn es dann zu einer Aufgabe kommt, zu der ich gerade keine Lust habe und die mich daran hindert Netflix zu schauen oder in der Sonne zu sitzen, dann stelle ich mir mein Ziel vor und visualisiere es. Ich denke an das Resultat und wo ich damit hinmöchte. Dies funktioniert nur bei den Zielen, die auch vorher meinen Reality Check bestanden haben und somit ein sehr starkes Bedürfnis dahinter steht es zu erreichen, genau wie die Bereitschaft andere Dinge dafür aufzugeben.

Erfolge feiern

Meines Erachtens ist es wichtig auch Zwischendrin Erfolge zu feiern. Erfolge halten die Motivation hoch. Das kann bedeuten, dass man erste Ergebnisse mit Freunden oder auch auf Social Media teilt, sich über jeden einzelnen Like auf seinem Blog/Instagram freut oder auch nur für sich aufschreibt, was man bereits geschafft hat.

Oprah Winfrey beschreibt in ihrem Buch „What I Know For Sure“, dass sie seit Jahren jeden Tag die Dinge aufschreibt, für die sie dankbar ist. Manchmal sind es auch nur sehr kleine Dinge. Das ist auch eine Art seine Erfolge für sich zu verbuchen und sich darauf zu konzentrieren, was man schon erreicht hat, auch wenn es noch so klein ist.

Sparring Partner suchen

Bereits in meinem Artikel Wie entwickle ich meine persönlichen Ziele  beschrieb ich, dass die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung eines Ziels um 70% steigt, wenn man sich einen Sparring Partner sucht. Dies kann in Form eines Kollegen, Freundes, Business Partners oder auch Coaches sein. Die Motivation wird durch regelmäßiges Austauschen und die Verbindlichkeit, die daraus entsteht gestärkt.

Einen Plan machen

Ein konkreter Plan mit Teilschritten und einem Zeitfenster wirkt Wunder auf die Motivation. Man erstellt sich quasi eine Strategie und zwingt sich durch das Niederschreiben seine Gedanken zu Ende zu denken und alle Möglichkeiten auszuloten. Oft kommen einem Ziele sehr groß und weit weg vor, aber wenn man das Ziel herunter bricht und sich genau überlegt, was der nächste Schritt ist, kommt es einem nicht so unerreichbar vor. Man muss nicht seine komplette Karriere geplant haben. Dazwischen liegt ein Weg und wir können uns die Zeit nehmen, diesen Weg zu gehen. Das einzige, was wir heute machen müssen um ans Ziel zu kommen ist: anzufangen.

Die genannten Schritte helfen mir meine Ziele zu verfolgen. Rückblickend muss ich sagen, dass ich meine Ziele in der Vergangenheit nur erreicht habe, wenn diese Punkte mit reingespielt haben. In der Schule/Uni und im beruflichen Kontext werden diese Schritte oft für einen automatisch kreiert und man bekommt durch Lehrer/Dozenten, Kollegen und Chefs Sparring Partner an die Seite gestellt. Man ist in festeren Strukturen und die Ziele werden automatisch gesteckt und Pläne erarbeitet. Dies auf die persönlichen Ziele zu übertragen, ist meines Erachtens der Schlüssel zum Erfolg und zum Aufrechterhalten der Motivation.

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